Archiv von Monat: Dezember 2009

 

Wintersonnenwende

Die Nacht der Nächte ist wieder angebrochen, die längste Nacht des Jahres. Ein guter Moment, zurück zu sehen, auf das Vergangene. Dabei geht es nicht um das wehleidig Schauen auf die verpassten Möglichkeiten oder hadern mit den Dingen, die man vermutlich hätte nicht ändern können. Es sollte viel mehr ein Annehmen des alten Jahres sein, so wie es sich in unseren Erinnerungen eingeprägt hat. Wir können uns dabei an den erlebten schönen Augenblicken erfreuen, die einen Hauch von Ewigkeit versprechen, wenn man sie lässt. Auch ist es eine Gelegenheit sich den Menschen zuzuwenden, die einem wichtig sind oder wichtig geworden sind.

Dieser Tag hat auch noch weitere Bedeutungen. Es ist der Beginn des Winters, einer Zeit voller Entbehrungen für unsere Vorfahren. Aber gleichzeitig ist es auch ein Tag der Hoffung, denn die Sonne wird nun wieder – zuerst unmerklich, später deutlich fühlbar – länger scheinen. Es kündet vom Gehen des Alte und vom Kommen des Neuen. Das Neue wird sicher Veränderungen bringen, aber uns ebenso schöne Moment schenken, wie das Alte.

In diesem Sinne möchte ich mich bei der Community und allen Lesern unserer Seite bedanken für die schönen Augenblicke. Hoffentlich können wir euch mit dem Magazin und der Seite etwas davon zurückgeben. Ich freue mich jedenfalls schon auf die alten, bekannten Gesichter im Forum sowi­e im Chat. Genauso, wie ich gespannt bin, auf neue Gesichter und ihre ­Meinungen.

Noch ein Link für alle die es mögen.

 
 

Moderne Sklavenregeln

Es gibt ab und zu Artikel, bei denen ist man einfach sprachlos. Dieser gehört ganz gewiss dazu. Ich finde der Artikel bringt die Sicht des Verfassers zum Problem mit den Sklavenverträgen gut auf den Punkt.

Aber nun keine große Worte mehr dazu, sondern hier ist der Link zu den Artikel.

PS: Luft holen nicht vergessen. (lächelnd)

Edit: der Link ist leider offline.

 
 

Von der Unmöglichkeit zu verstehen

„Ich versteh dich nicht. Warum bist du so?“
Achselzucken. Was sollte sie sagen? Sie hatte sich gefürchtet, schon nächtelang schlecht geschlafen, war immer wieder aufgewacht.

„Ich versteh das nicht.“ Das klang angenehmer, sachlicher, griff sie nicht so an.

„Warum lässt du das mit dir machen?“ Sie wurde kleiner auf ihrem Stuhl. Wie sollte sie das erklären? Ihre Freundin hatte ja keine Ahnung. Vor drei Wochen waren sie in der Sauna gewesen. Sie hatte nicht nachgedacht. Sonst hätte sie etwas anderes vorgeschlagen, vielleicht einen Kinobesuch. Aber so hatte ihre Freundin es in einem unbedachten Moment gesehen. Sie hatte es noch mit dem Handtuch verstecken wollen. Aber da war es schon zu spät. Ihre Freundin hatte es schon gesehen, hatte ihr das Handtuch von der Schulter gerissen und sie entsetzt angeschaut.
Den kompletten Artikel lesen »